Newsroom

PM macht Schule

Soziales Engagement

Projektmanagement ist nur etwas für Wirtschaftsunternehmen und Manager? Das sehen wir anders!

Im Rahmen des Projektes „PM macht Schule“ unterstützen wir ehrenamtlich Schulen, indem wir Lehrer zum Thema Projektmanagement ausbilden und sie bei ihren schulspezifischen Herausforderungen unterstützen.

Die ständige Erneuerung der Bildungspläne und das Ziel selbstorganisiertes Lernen zu fördern, stellt Schulen und Lehrer vor große Herausforderungen – Projektherausforderungen.

Da uns diese Herausforderungen wichtig sind, unterrichtet Dietmar Prudix, unser Vorstand, ehrenamtlich Lehrer in Projektmanagementmethoden, angepasst an Ihre Berufspraxis, wie immer.

Die Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung (SZBZ) berichtete.

Artikel von
Annette Nüßle

Planen, leiten und durchführen

Erstmals wurden am Stiftsgymnasium Schüler durch die Prüfung der Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) in Sachen Projektmanagement zertifiziert.

„Die Schüler befinden sich auf einem hohen Niveau und ich bin erstaunt, was an Wissen bereits vorhanden ist und auch angewendet werden kann.“, sagt Dietmar Prudix, der die Zertifizierung im Namen der GPM vornimmt.

„Die Prüfung unterscheidet sich auch nicht von denen, die Angestellte in großen Unternehmen wie Daimler ablegen, und setzt ein hohes Maß an Projektverständnis voraus.“

Bereits entsprechend geschulte Schüler zu zertifizieren, ist ein Pilotprojekt der GPM.

Zunächst stand am Prüfungstag ein ergänzendes Intensivseminar auf dem Plan, bei dem der Referent und Prüfer mit vielen Tipps und eigenen Erfahrungen, etwa vom Großprojekt der Expo2000 berichtete. „Ich weiß selbst nicht, welche Fragen in der Prüfung drankommen“, erläutert Prudix, „die Unterlagen kommen pro Schüler in einem versiegelten Umschlag und müssen auch direkt nach Ablauf der Zeit versiegelt an die Zentrale geleitet werden.“

Die Schüler der Jahrgangsstufe 11 beschäftigen sich seit Schuljahresbeginn im NWT-Unterricht unter der Leitung von Gerhardt Hörbe sowohl theoretisch als auch praktisch mit dem Thema. „Mir ist es wichtig, dass die Schüler lernen, wie sinnvoll und wirkungsvoll Projektmanagement-Methoden sind. Oft werden diese ja nur als Ballast wahrgenommen – als eine zusätzliche Beschäftigung. Die wirkliche Stärke zeigt sich in längeren Projekten: Risiken, die vergessen wurden, Arbeitspakete, die den weiteren Projektablauf aufhalten, da sie fehlerhaft kalkuliert wurden. Dies sind nur ein paar Beispiele, die wir vermeiden können, wenn die Planung sinnvoll gestaltet wird.“ erläutert Hörbe seine Motivation, dieses Thema vertieft in den Unterricht einfließen zu lassen.

Baustein für die Bewerbung

Bereits entsprechend geschulte Schüler zu zertifizieren, ist ein Pilotprojekt der GPM.

Zunächst stand am Prüfungstag ein ergänzendes Intensivseminar auf dem Plan, bei dem der Referent und Prüfer mit vielen Tipps und eigenen Erfahrungen, etwa vom Großprojekt der Expo2000 berichtete. „Ich weiß selbst nicht, welche Fragen in der Prüfung drankommen“, erläutert Prudix, „die Unterlagen kommen pro Schüler in einem versiegelten Umschlag und müssen auch direkt nach Ablauf der Zeit versiegelt an die Zentrale geleitet werden.“

Die Schüler der Jahrgangsstufe 11 beschäftigen sich seit Schuljahresbeginn im NWT-Unterricht unter der Leitung von Gerhardt Hörbe sowohl theoretisch als auch praktisch mit dem Thema. „Mir ist es wichtig, dass die Schüler lernen, wie sinnvoll und wirkungsvoll Projektmanagement-Methoden sind. Oft werden diese ja nur als Ballast wahrgenommen – als eine zusätzliche Beschäftigung. Die wirkliche Stärke zeigt sich in längeren Projekten: Risiken, die vergessen wurden, Arbeitspakete, die den weiteren Projektablauf aufhalten, da sie fehlerhaft kalkuliert wurden. Dies sind nur ein paar Beispiele, die wir vermeiden können, wenn die Planung sinnvoll gestaltet wird.“ erläutert Hörbe seine Motivation, dieses Thema vertieft in den Unterricht einfließen zu lassen.

Die Teilnahme am Kompaktunterricht am Samstagvormittag und der anschließenden Prüfung war freiwillig und wurde von sieben Schülern wahrgenommen. Die Beweggründe der Schüler, sich auch außerhalb des Unterrichts mit dem Thema auseinanderzusetzen, bringt Yannis Winter auf dem Punkt: „Ein so anerkanntes Zertifikat ist auf alle Fälle eine gute Sache und macht sich in den Bewerbungsunterlagen sehr gut.“

Aktuell entwickeln die Schüler einen Flipper – hier werden alle Komponenten selbst am Computer geplant und dann mit einer computergestützten Fräse oder 3D-Drucker ausgedruckt. „Die Steuerung wird selbst programmiert, das Design bis hin zum Marketing kommt auch von uns – also ein komplettes Projekt mit Bausteinen, wie sie auch bei der Entwicklung von Maschinen stattfindet.“

Sie fragen. Wir antworten.

© 2017. PROJECT CONNEX AG